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20 378 Menschen im Nordenhamer Stadtgebiet dürfen morgen wählen

20 378 Menschen im Nordenhamer Stadtgebiet dürfen morgen wählen

Morgen wird der Deutsche Bundestag gewählt. 20 378 Menschen sind im Nordenhamer Stadtgebiet wahlberechtigt. Wählen darf, wer mindestens 18 Jahre alt ist. Sieben Kandidaten bewerben sich im Wahlkreis 28 um den direkten Einzug in den Bundestag. Bei der Zweitstimme können sich die Wähler zwischen 18 Parteien entscheiden. Neben den in den Parlamenten vertreten Parteien kandidiert beispielsweise auch die V-Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer.

Gewählt werden kann morgen zwischen 8 und 18 Uhr. Die Stadt ist in 21 Wahlbezirke aufgeteilt. Die Wahllokale befinden sich über die Stadt verteilt: Schule Süd (3 Wahlräume), Sozialstation, Schule Atens (3), Oberschule 1, St.-Willehad-Schule (2), Schule am Siel, Schule FAH, Mehrzweckhaus Einswarden, Kindergarten Phiesewarden, Tennishalle Schweewarden, Seniorenzentrum Blexen (2), Schule Abbehausen (3) und Gaststätte Esenhammer Hof. Wer in welchem Wahllokal wählt, steht auf der Wahlbenachrichtigung, die jeder Wahlberechtigte erhalten hat.

Rund 200 Wahlhelfer sind in Nordenham im Einsatz. Sie betreuen die Wahl in den Wahllokalen und zählen die Stimmen aus.

Zum Wahlkreis 28 gehören die Landkreise Wesermarsch und Oldenburg sowie die Stadt Delmenhorst.

Der Wahlkreis ist im Bundestag derzeit mit zwei Parlamentarierinnen vertreten: Astrid Grotelüschen aus Ahlhorn (CDU) und Susanne Mittag (SPD) aus Delmenhorst. Astrid Grotelüschen hat das Direktmandat vor vier Jahren mit hauchdünnem Vorsprung gewonnen. Auch morgen wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das Direktmandat zwischen den beiden Politikerinnen erwartet. Unabhängig davon, wie es ausgeht, dürften beide auch dem nächsten Bundestag angehören, denn sie sind über die Landesliste abgesichert. Susanne Mittag steht bei der SPD sogar auf Platz zwei in Niedersachsen.

Vier Kandidaten mit Chancen

Mit Chance werden vier Politiker aus dem Wahlkreis dem nächsten Bundestag angehören. Sicher drin ist, wenn die FDP wieder in den Bundestag einzieht – wovon nach den Umfragen ganz klar ausgehen ist – Christian Dürr. Der Mann aus Ganderkesee ist der Spitzenkandidat der FDP in Niedersachsen. Zurzeit steht er noch der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vor.

Chancen auf den Einzug in den Bundestag hat auch Christina Johanne Schröder aus Lemwerder, die Kandidatin der Grünen. Sie steht auf der Landesliste der Grünen auf Platz sieben. Das könnte reichen.

Die Direktkandidaten Herbert Sobierei von der AfD und Manuel Paschke von den Linken kandidieren gar nicht auf der Landesliste. Auf der Landesliste der Linken tritt allerdings der 18-jährige Nordenhamer Leon Weiß an. Er belegt dort Platz acht. Die Linken müssten ihr Ergebnis in Niedersachsen deutlich verbessern, damit diese Platzierung reicht. 2013 holten die Linken 5 Prozent der Stimmen. (hei/er)

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